Private Paddelseiten von Konrad Ehrlich
  Sülz
 

Die Sülz

Ist ein 24,6 km, unter Einbeziehung der Lindlaer Sülz 47,6 km langer, rechter Nebenfluß der Agger, davon sind mit Kanu/Kajak 39 KM ab Brochhagen befahrbar.


 

Die Sülz entsteht durch den Zusammenfluss von Kürtener und Lindlaer Sülz bei Hommerich im Rheinisch-Bergischen-Kreis auf 126 m ü.NN Ab dem Zusammenfluss der Quellflüsse fließt die Sülz vorranging Richtung Südsüdwest. Bevor sie an der Ortschaft Brombach vorbei fließt macht der Flusslauf eine markante Doppelschleife. Sie  mündet bei Lohmar auf 62 m ü. NN in die Agger. Auf ihrem Weg vom Zusammenfluss ihrer Quellflüsse bis zur Mündung überwindet die Sülz 54 Höhenmeter, was einem mittleren Sohlgefälle von 2,6‰ entspricht. Die Wehre im Bereich oberhalb Brombach sind für meine Verhältnisse als unfahrbar einzustufen, unterhalb Brombachs sind es 1 -2 m. hohe Schrägwehre die allesamt (nach Besichtigung) befahrbar sind. Mein "Angstwehr" der Erstbefahrung in Immekeppel ist komplett zurückgebaut worden. 


Die Sülz oberhalb derStraßenbrücke Mittelsteg

Mit dem schon fast als Dreamteam zu bezeichnenden Paddelpartnern Holger und Ralf trafen Marcel und Ich uns am Karnevalssamstag 17.02.07 im Rösrather Industriegebiet zu einer kurzen aber spritzigen Tour auf der Sülz, ab Mittelsteg.


TTreffen an der Aussatzstelle

Am Austieg trafen wir zusammen
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Schauten uns zwischendurch eines der Wehre von der Brücke in Hoffnungsthal an
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Ankunft an der Einstiegsstelle Straßenbrücke Mittelsteg
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Letze Vorbereitungen vor der Abfahrt

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Dabei musten wir 5 als fahrbar eingestufte Wehre  sowie einige Stufen und Schwälle passieren, von dem Wehr in Immenkeppel hatte ich ja schon im Vorfeld einiges gehört, bzw auf der HP der Kanuabteilung  des kann man unter Kanu-Filme ein kleines Filmchen namens
" Ein Tag auf der Sülz " davon sehen. 
(Dieses Wehr ist mitlerweile abgebaut worden, somit ist dieser Film schon als Historisch zu bewerten)

 

Ich war aber frohen Mutes, Marcel in seinem Cruiser ist sogar als erster prima da durch gekommen, Ralf und Holger in ihren OC1 ebenfalls, nur mich hatte es zuerst in die durch Kehrwasserbarriere isolierte Bucht getrieben aus der ich mich zu befreien versuchte und getragen von dem Gedanken "Ich schaff das schon" Versuch macht klug kam ich nur mit dem halben Boot in die Durchfahrt des Wehres, danach wußte ich wie tief das Wasser an der Wehrkrone ist und habe die Fahrt nach einsammeln meiner Ausrüstung unterhalb des Wehres fortgesetzt. Der Flußlauf ist abwechslungsreich, Feld,Wald und Wiesenabschnitte folgen auf städtische Bebauung und Campingplätze, die zur Zeit nicht stark frequentiert sind. Die anderen Wehre sind relativ einfach zu befahren, meistens reicht es wenn man sich vorher an die Wehrkrone herantastet das Unterwasser inspiziert und dann im rechten Winkel zur Wehrkrone "Augen Zu und Durch" mit geöffneten Augen und konzentriert hinunterrutscht. Am Wehr unter der Straßenbrücke in Hoffnungsthal ist ganz rechts sogar eine  Bootsrutsche. Das Rösrather Wehr bedarf schon etwas mehr Konzentration, da es zweistufig ist und nach der ersten Stufe praktisch rechts versetzt weitergeht, man mus im Unterwasser der ersten Stufe nach rechts drehen um die zweite Stufe wieder rechtwinklig zur Stufe passieren zu können, (naja was ein rechter Winkel ist wird mir Marcel wohl noch mal erklären!) Er war nämlich über meine eigentümliche Art der Durchfahrt schon irgendwie irritiert, aber Stolz auf meine souveräne Meisterung der sich mir stellenden Probleme. Der Rest der Strecke war dann schnell abgepaddelt und wir kamen rechtzeitig zur Karnevalveranstaltung zu Hause an.

Strassenbrücke in Hoffnungsthal-Sülze

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Eine zünftige Rastpause war uns auch heute bei strahlendem Sonnenschein beschieden


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Die Sülz unterhalb der Fußgängerbrücke an der Ausstiegsstelle im Rösrather Industriegebiet



Am 10. Februar 08 gab es eine Neuauflage dieser Strecke. Da ich aber anschließend noch weiter wollte um bei einem Vereinsjubiläum mitzufeiern paddelte ich anschließend weiter über Agger und Sieg zum KK Pirat Bergheim, wo aber die Feierlichleiten schon beendet waren und ich somit an der Fähre Mondorf nach 37 Km die Tour für Heute beendete. Bilder hiervon kann man auf meiner Picasagalerie, also 

 betrachten




Mindestwasserstände:   

Bei einer Befahrung ab Brochhagen     100 cm

Bei einer Befahrung ab Hommerich       80 cm

Bei einer Befahrung ab Untereschbach   70 cm

Bei einer Befahrung ab Hoffnungsthal    60 cm

Pegel Sülz/   Hoffnungsthal (Km 10,5) 

 

Flußbeschreibung

Km 18   Straßenbrücke Mittelsteeg, 
          darunter befahrbare Stufe 

Km 17   Campingplatz Immekeppel, das Wehr ist 
          komplett abgebaut 

Km 17,5 Straßenbrücke

KM 15,5 Schrägwehr, Fahrbar, Strömung zieht nach 
           links.

Km 15,2 Autobahnbrücke. A4

KM 15   Straßenbrücke B 55, Untereschbach,rechts 
          Parkpl.  gute Ein/Ausstiegsstelle

KM 13,5 Schrägwehr bei Lehmbach, befahrbar 

Km 13   Straßenbrücke

Km 11   Straßenbrücke Hoffnungsthal, darunter        
          Steilwehr,   1m   Hoch äußerst rechts bef.

Km 10,5 Pegel Hoffnungsthal

Km 10   Eisenbahnbrücke

Km 8   Schrägwehr Rösrath, bef. nach  links 
         abfallend 2stufig, n. dieser Rutsche folgt eine,
         an der  Wehrkrone schlecht einsehbare 
         zweite Stufe ca.0,4m

Km 7,8  Campingplatz Rösrath, ab hier ist der
          Fluss teilw.  reguliert, bzw.ausgeb. mit fahrb
          Stufen

Km 6,5  Straßenbrücke

Km 1     Straßenbrücke Donrath-Altenrath

Km 0,5   Autobahnbrücke

Km 0     Mündung in die Agger.  

+1,5 Km  Mögl. Weiterf. a.d.Agger bis zum Gasthaus
           " Zur Agger"

+ 6 Km   Kanu Club Delphin Siegburg    



 
   
 
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