Private Paddelseiten von Konrad Ehrlich
  Die Nahe
 

Die Nahe

Ist ein linker Nebenfluß des Rheins der bei Bingen in den Rhein mündet.

 
Bei  Wikipedia gibt es mehr zum lesen.

Als Wanderfluß ist die Nahe im Frühjahr und nach starken Regenfällen 
- ab Türkismühle KM 110 (Mindest Pegel 110cm.)

ganzjährig 
- ab Sobernheim (Km 44) (Mindest Pegel 100cm) möglich, (evtl. kurze Treidelstrecken). 

Eine Stadtdurchfahrt in Idar-Oberstein ist wegen der Flußüberbauung nicht möglich! 

Naturschutzbestimmungen und Sperrzeiten!

Nur an als Ein/Ausstiegstellen erkennbaren Plätzen innerhalb Ortsbereiche anlanden, die Wehranlagen können 100m vor und nach den Wehren zum Umtragen betreten werden. von 01.04. bis 31.10 ist die Strecke ab Boos bis Niederhausen (6Km) gesperrt.

 

 

Die untere Nahe



Flußbeschreibung:
 

KM 29,5 Staumauer des Stausee Niederhausen, Hinter dem Kraftwerk gute Parkmöglichkeiten und Einsatzstelle; 
KM 27 zerfallenes Wehr bei Norheim links gut fahrbar, danach kleine Schwallstrecke.
KM 26 Kleine Stufe danach Fußgängerbrücke; 
KM 25 Beginn des Rotenfels, der höchsten nichtalpinen Felswand Deutschlands; 
KM 24 Straßenbrücke und Ortschaft Ebernburg rechts auf der Höhe die sehenswerte Burg Ebernburg; 
KM 23,5 Eisenbahn- und Straßenbrücke B48 links Bad Münster am Stein. Hinter der Fußgängerbrücke rechts die Mündung der Alsenz, dahinter ein nach Besichtigung evtl. befahrbares Wehr, Umtragemöglichkeiten auf beiden Seiten möglich, beginn des Huttentales, rechts Campingplatz sowie Kahnfähre zum Märchenpark; 
KM 22,5 rechts gut Befahrbares Wehr dahinter Eisenbahnbrücke, danach beginnt das Stadtgebiet Bad Kreuznachs; 
KM 20 Schwimmbadwehr mit Slalomanlage links gut fahrbar; 
KM 19,5 Straßenbrücke; 
KM 18,5 fahrbares Wehr und Teilung der Nahe in 2 Arme. 1.) Möglichkeit links Umtragen und gerade aus weiter, evtl. Flachwasserstellen (treideln) 2.) Möglichkeit rechts in den Mühlenteich einfahren bis alte Nahebrücke (Kreuznacher Brückenhäuser) Unmittelbar hinter der Brücke ein Längswehr mit schwieriger Auslaufstufe (evt. Treidelmögichkeit in dem Fischaufstieg bei Niedrigwasser kann man auch rechts bis zum Rechen der Mühle vorfahren, dort Aussetzen und ca. 50m. Umtragen. Ab hier sind beide Nahearme wieder vereint. 
KM 17,5 Steinbogenbrücke „Wilhelmbrücke“ Bhf. Nähe. Dahinter Eisenbahnbrücke, ab hier Industriegebiet; 
KM 16 abgetragenes Wehr fahrbar, dahinter evtl. Flachwasserzonen; 
KM 15 Straßenbrücke B41 (Beginn des Naturschutzgebietes Untere Nahe) 
Km 13,5 links Bretzenheim, rechts Mündung des Appelbaches dahinter fahrbares ehemaliges Wehr;
KM 12,5 links Mündung des Guldenbaches, dahinter Hohes unfahrbares Betonwehr der Rumpf Mühle, rechts gute Umtragestelle, wenn nicht durch quer liegende Bäume etc. versperrt. 
KM 10,3 Straßenbrücke Langenlonsheim – Gensingen 
KM 9 links Segelflugplatz, Achtung auf Schleppseil !!! 
KM 8 rechts Grolsheim, ende Segelflugplatz, 
Km 5,5 evtl. fahrbares Wehr, (Anschauen) 
KM 5 Unfahrbares Wehr der Pfeiffer Mühle beidseitig umtragbar, 
KM 4 BAB 61 Brücke; 
KM 3,5 ehem. Brücke (nur noch Pfeiler vorhanden, danach abgetragenes Wehr mit vielen Inselchen, Fahrbar; 
Km 3 links Münstersarmsheim, 2 Straßenbrücken; 
Km 2 Straßenbrücke B9 (Ende des Naturschutzgebietes
KM 1 Steinbogenbrücke, „Drususbrücke“ 
KM 0,1 Straßen- und Eisenbahnbrücke, dahinter Nahe-Rhein-Eck, guter Ausstiegsplatz an der Spitze, Mündung der nahe in den Rhein bei KM 529. Bahnhofsnähe.

 

 

Am 14.04.07 haben wir Tonis Einladung angenommen und sind mal bei Ihm um die Ecke (Stromberg) gepaddelt. gestartet wurde unterhalb des Stausees Niederhausen, am Kraftwerk

nach kurzer Fahrt kam schon die erste Stufe(ehem.Wehr) welches unserem Toni etwas die Gesichtsfarbe raubte, dann folgte auf der rechten Seite der Rothenfels,

die höchste nicht alpine Felswand Deutschlands.

Danach kam auch schon links die Ebernburg in

Sicht und somit näherten wir uns Bad Münster am Stein/Ebernburg mit seinen Kuranlagen und Salinenparks. die dortigen Wehre sind nach

Besichtigung gut fahrbar, am Schwimmbad in Bad Kreuznach folgt ein weiteres Wehr


in dem eine Slalomanlage installiert wurde, also  WILDWASSER!! hier hielten wir uns etwas länger auf und Marcel lernte erneut die

Tücken des Kehrwassers kennen und badete seine Digicam  danach fuhren wir am nächsten Wehr rechts in den "Stadtkanal" um

unter den Brückenhäusern hindurch auf ein beachtliches Hindernis in Form eines Wehres zu stoßen, aber wir treidelten die Boote in

der Fischtreppe hinab und starteten im Mühlenkanalauslauf zur Weiterfahrt. Kurz hinter der schönen Steinbogenbrücke folgte das Industriegebiet Bad Kreuznachs mit all seinen Nebenwirkungen. Bei der Rumpf Mühle versperrte ein querliegender Baum  die
Umtragestelle auf der linken Seite, so mußten wir es auf der rechten Seite versuchen, aber vorher kurze Pause.

Danach kamen wir an dem Segelflugplatz vorbei wo hin und wieder Flugzeuge per Seilwinde gestartet wurden, auch sah man immer wieder Gleitschirmflieger am wolkenlosen Himmel 

Das nächste Wehr war da schon wesentlich leichter zu umtragen, da wir an der Wehrkrone aussteigen und im Unterwasser wiedereinsteigen konnten.

Etwa 2 Km hinter dieser Wehranlage folgte ein breiterer Flußabschnitt mit kleinen Inselchen und einer alten (abgetragenen) Wehranlage und einem wilden Schwan der Attacken auf Marcel und Toni flog. 

Dann folgte in kurzem Abstand die Brücken der BAB 61 und der B9 hinter der Steinbogenbrücke (Drususbrücke) erreichten



wir unser Ziel Bingen.

 

Ein rundum schöner und abwechslungsreicher Tag, auf einem obwohl durch Dicht besiedeltem Siedlungsgebiet führend, sehr Naturbelassenem Idyllischen Fluß ging bei idealstem Wetter zu ende.

 

Danke Toni aber vor allem Dir Iris,

fürs fahren!

 


Die Zweitbefahrung dieses Streckenabschnittes sollte dann auch nicht so lange warten und fand am Freitag 18.05.07 statt, wo wir eigentlich an der Mosel in Frankreich paddeln wollten, aber dank der Regendurchweichten Ausrüstungsgegenstände (Schlaf-sack, Isomatte, etc) war dies die Alternative.

Bilder der Tour hier. 

 

 


 
   
 
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